bei Patienten mit systemischer Sklerose-assoziierter interstitieller Lungenerkrankung (ILD): Ergebnisse der SENSCIS® Studie
- Die systemische Sklerose (SSc) ist eine Bindegewebserkrankung mit heterogenen Organmanifestationen
- ILD ist eine häufige Manifestation der SSc und die führende Ursache für SSc-Todesfälle
- Der Abfall der FVC bei Patienten mit SSc-ILD ist mit der Mortalität assoziiert
- Nintedanib, ein intrazellulärer Inhibitor der Tyrosinkinase, ist bei IPF zugelassen und zeigt in präklinischen Modellen der SSc und ILD anti-fibrotische, anti-entzündliche und vaskuläre Remodeling-Effekte
SENSCIS: Zusammenfassung
- Die SENSCIS Studie schloss ein breites Spektrum an Patienten mit SSc-ILD ein, inkl. ca. 50% mit limitierter kutaner SSc und ca. 50% mit Mycophenolat-Anwendung bei Baseline
- Vergleichbar mit den IPF-Ergebnissen, reduzierte Nintedanib auch bei Patienten mit SSc-ILD die ILD Progression. Die jährliche Rate des FVC Abfall konnte um 44% versus Placebo reduziert werden
- Nintedanib zeigte eine konstante Reduzierung der ILD Progression in den vorher festgelegten Subgruppen mit unterschiedlichen Baseline-Charakteristika
- Es konnte kein Effekt von Nintedanib auf die Hautfibrose mittels mRSS oder die Lebensqualität mittels SGRQ gezeigt werden
- Das Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil von Nintedanib war in der SENSCIS Studie vergleichbar mit IPF
